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Was, wenn dein Content eine Currywurst wäre?

Alle reden von Content Marketing, ein großer, abstrakter Begriff. Der Kern ist für mich guter Inhalt, der mehrere Funktionen erfüllen kann:

  • Interessenten anlocken
  • Kunden binden
  • die Bekanntheit deines Unternehmens fördern

Das funktioniert allerdings nur, wenn dein Inhalt zu dir, deinem Business und deinen Kunden passt.

#Infografik: Die Currywurst als Metapher

Um das Ganze leichter zu verstehen, stelle dir vor, dein Content wäre eine Currywurst.

Die Currywurst ist wohl das bekannteste deutsche Fast-Food-Gericht. Die Bestandteile sind übersichtlich: Die gebratene Wurst wird mit Sauce übergossen und bekommt ein Würz-Topping aus Currypulver.

  1. Die Wurst: Wem soll sie schmecken?

    Berlin streitet sich noch mit dem Ruhrgebiet um den Ursprung, aber hier geht es um deine Wurst! Wem soll sie schmecken und welche Inhaltsstoffe braucht es dafür?

    Die Wurst steht für deine Zielgruppe.
    # Es gibt den Durchschnittskonsumenten, dem die „normale“ industriell standardisiert hergestellte Wurst gut schmeckt.
    # Der Gourmet dagegen legt Wert auf ausgewählte Zutaten. Er schmeckt sie im besten Fall heraus, weiß sie zu schätzen und empfiehlt sie exklusiv weiter.
    # Der Veganer ist Teil einer ständig wachsenden Bewegung, die mal innovativ und mal lautstark die Abkehr von alten Mustern fordert.
    Nur wenn du definierst, wem deine Wurst schmecken soll, kannst du die richtigen Zutaten hineinpacken!

  2. Die Sauce – Was macht sie besonders?

    Zu einer guten Currywurst gehört für mich eine leckere Sauce. Ich esse auswärts selten Currywurst, weil es mich enttäuscht, wenn mir jemand Ketchup warm macht, Pulver darüber streut und das Sauce nennt.
    Du siehst:Um mich mit Currywurst zu locken, brauche ich mehr! Ich wünsche mir eine liebevoll gekochte Sauce, die mir ein besonderes Geschmackserlebnis bietet.
    Das ist der Mehrwert, der mich immer wieder zum Konsumenten macht.

    Wie kochst du deine Sauce, dass sie etwas besonderes enthält, das es so nur bei dir gibt?

  3. Das Currypulver – scharf oder fruchtig?

    Geschmäcker sind unterschiedlich – auch was den Ton und die Ansprache betrifft.
    Wer es sprachlich lieber würzig und deftig mag, zu dem passt eine knappe und deutliche Ansprache. Für die Fans der fruchtigen Note solltest du besser nicht mit der Tür ins Haus fallen. Hier geht es darum alle Facetten herauszustellen, um das Aroma auch voll und ganz zu genießen.

    Welche Tonalität schätzen deine Kunden? Mögen sie es vertraulich oder eher distanziert kompetent?

  4. Ganze Wurst oder Häppchen?

    Meistens wird die Currywurst geschnitten serviert, aber wie groß die einzelnen Stücke sind, hängt sehr von der Einstellung der Schneidemaschine ab. Manche verzichten gar darauf, die Wurst zu zerkleinern und überlassen es dem Kunden.
    Neben Aspekten, wie deine Zielgruppe beschaffen ist, gehört es in deine Verantwortung, dass deine Inhalte konsumierbar sind.

    Achte darauf, dass die Häppchen mundgerecht sind und nicht zu groß.

  5. Teller oder Schale – Wie möchtest du servieren?

    Vor zwanzig Jahren war die Currywurst eher der Snack der kleinen Leute. Heute wird sie auch in Gourmettempeln serviert. Die Darreichungsform weicht dort allerdings von der Pommesschale aus Pappe ab. Das Format hat großen Einfluss darauf, ob dein Inhalt ankommt oder nicht.

    Schau, was zu dir, deinem Inhalt und deinen Kunden passt.

  6. Die Currywurst in Social Media

    Wenn du deine Inhalte in den sozialen Medien teilen möchtest, brauchst du den richtigen Kanal dafür.

    Mit Klick auf das Bild öffnet sich die ganze Infografik und du kannst sehen, welcher Aspekt in welchem Netzwerk dominiert!

    Was, wenn dein Content eine Currywurst wäre?
    Infografik öffnet sich, bei Klick auf das Bild.

     

    Lass mich wissen, was deine Content-Currywurst ausmacht. Ich freue, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt!

4 thoughts on “Was, wenn dein Content eine Currywurst wäre?

  1. Schöner Beitrag. Passt auch für Betreiber von Currywurstbuden sehr gut, aber leider sind die meisten wohl damit beschäftigt Curryketchup warmzumachen. Leider.

    1. Vielen Dank Jay für dein Feedback! Dieser Beitrag ist auch aus einem gewissen Leid heraus entstanden 😉 Ich überlege mir sehr genau, wo ich eine Currywurst esse…Als Nordlicht sieht es für mich hier in der Gegend eher schlecht aus. Wenn ich eine Reise gen Süden antrete, schau ich bei dir im Blog vorbei, um mir Inspiration zu holen!

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