Online Grundausstattung Tools_header

#Toolparade – meine Grundausstattung

Als ich gelesen habe, dass die Zielbar zur #Toolparade aufruft, fand ich das eine prima Gelegenheit, meine Apps und Anwendungen einer Inventur zu unterziehen.

Sicher kennst du das auch: Jemand empfiehlt eine App, eine Plattform und du probierst sie aus.

Online Grundausstattung Tools
Online Grundausstattung Tools

Im Laufe der Zeit sammeln sich allerlei Anwendungen auf deinem Rechner, dem Tablett und dem Telefon an. Nicht alle passen zu dir und deinem Workflow. Manche sind inhaltlich toll, aber gefallen dir von der Oberfläche nicht…Jetzt zum Jahreswechsel ist für mich Klarheit angesagt, auch was mein Arbeitsumfeld betrifft.

Meine ganz persönliche Tool-Grundausstattung habe ich dir in eine Infografik gepackt und in Kategorien unterteilt. Diese Aufstellung ist nicht vollständig, aber sie enthält meine täglich genutzten Basis-Online-Arbeitsmittel. Als Solounternehmerin mag ich Tools, die browserbasiert oder als App systemunabhängig verfügbar sind.

Der Grund: Ich bin noch auf mehreren Betriebsystemen unterwegs. Seit meinem ersten Smartphone bin ich irgendwie bei Android hängen geblieben. Eine gute Anwendung verträgt sich in meinen Augen auch mit dem Ipad und dem Windowslaptop aus dem Technikfuhrpark.

Das bedeutet, das perfekte Tool ist als App verfügbar für mobile Geräte, läuft im Browser, bietet vielleicht noch ein Browserplugin und das Wichtigste: Es erleichtert meine Arbeit.

Organisation

Als Meisterin des Chaos bin ich sehr dankbar für diese unbezahlbaren Apps, die mir helfen, besser zu recherchieren, zu dokumentieren und meine Todos im Blick zu behalten.

ToDoIst

ToDoIst
ToDoIst

Rund um die Organisation von Todos habe ich einiges ausprobiert und am Ende bin ich bei TodoIst gelandet. Optisch nett gemacht und für mich eingängiger als Trello, kann ich damit schnell und einfach meine Woche planen, mir  notwendige Erinnerungen schicken lassen und großartige Karmapunkte sammeln…

 

Evernote

Evernote
Evernote

Evernote bedeutet für mich ein ständig wachsendes, persönliches und vor allem klickbares Lexikon. Da sammle ich zum Beispiel Links zu WordPress-Plugins, die mir im Netz  begegnen oder notiere Ideen für neue Artikel und Projekte. Evernote ist vielfältig und leicht nutzbar, vor allem wenn du dir die Browsererweiterung dazu besorgst: den WebClipper. Wenn du surfst und etwas in Evernote festhalten möchtest, kannst du zwischen Screenshot, Link, dem Artikel und sogar der ganzen Seite wählen. So entstehen Notizbücher, die du als „Stapel“ auch für umfangreiche Recherchen als Sammlung einsetzen kannst.

Pocket

Pocket
Pocket

Der Dienst Pocket ist einfach großartig, um Links beim Surfen nebenbei zu sammeln und zu kategorisieren. Als ich im Dezember meinen Adventskalender gebaut habe, war ich sehr dankbar für die Möglichkeit, Material zu sammeln und später anzuschauen, auch offline. Um Pocket optimal zu nutzen, solltest du unbedingt sinnvolle Kategorien bzw. Schlagworte vergeben, in denen du alle deine neuen Links einordnest.

Social Media

Feedly

Feedly
Feedly

Meine wichtigsten Quellen  habe ich nach Schlagworten in Feedly gesammelt. Da öffne ich die Kategorie und lese auf einen Blick die neuesten Nachrichten aus dem Bereich Marketing, Design oder auch Social Media. Feedly ist sehr einfach zu nutzen. Du überlegst dir Themenbereiche, fügst die URL einer Website in die Suche ein und ordnest ihr eine Kategorie zu. Schon trägt Feedly die Artikel zusammen, die auf dieser Seite in der letzten Zeit zuletzt  erschienen sind. Auf den ersten Blick siehst du, wie aktuell die sind. Mit Schlagworten kannst du Artikel später leicht wiederfinden. In der kostenpflichtigen Variante ist ein sofortiges Teilen per Buffer und Hootsuite möglich, ein Ablegen in Evernote und ein Sichern in die Dropbox.

Buffer

IMG_0282
Buffer

Buffer ist sehr komfortabel, um meine Posts für Twitter und Facebook zu planen. Bis vor kurzem habe ich ausschließlich Hootsuite genutzt..Inzwischen muss ich sagen, dass mir Buffer auch gut gefällt. Das liegt vor allem daran, dass die Oberfläche mir übersichtlicher erscheint, Bilder komfortabel zu teilen sind oder auch gleich mit dem integrierten „Pablo“ selbst erstellt werden können. Ebenso wie bei Hootsuite gibt es ein Browserplugin, dass es dir beim Surfen ermöglicht, diesen Link direkt zu teilen, anstatt die Webseite von Buffer aufrufen zu müssen. Das schätze ich sehr.  Allerdings ist Buffer nur wirklich sinnvoll nutzbar in meinen Augen mit einem kostenpflichtigen Account. Nur dann kannst du mehr als 10 Beiträge/Posts voraus planen und mehrere Accounts mit anbinden. Spätestens wenn du mehrere Facebookseiten oder Gruppen verwaltest, kommst du ums Bezahlen nicht herum.

Hootsuite

IMG_0285
Hootsuite

Viele Dinge haben Buffer und Hootsuite gemeinsam, allerdings gibt es eine Reihe von Anwendungen, die du mit Hootsuite verknüpfen kannst, die es bei Buffer nicht gibt. So ist es möglich auf Instagram zu posten, Storifys zu erstellen oder auch interessante Beiträge an Evernote oder Pocket zu schicken. Ein schönes Feature sind die Nachrichtenstreams, die du dir zusammenstellen kannst und somit nur Beiträge von bestimmten Leuten anzeigen lässt oder sie nach Themenbereichen ordnest. Auch Hootsuite schränkt die Möglichkeiten eines kostenlosen Accounts ein und ab drei Profilen bleibt dir nur die kostenpflichtige Lösung.

 

Seitenmanager

IMG_0284
Seitenmanager

Wenn du eine Facebookfanseite oder auch mehrere betreibst, ist die Seitenmanager-App (IOS und Android) wirklich praktisch, auch wenn sie leider nicht immer anstandslos funktioniert. Die App gibt es für mobile Geräte wie Tabletts und Telefone und sorgt dafür, dass du unterwegs auf dem Laufenden bleibst. Wenn auf deiner Seite etwas passiert, dass deine Aufmerksamkeit benötigt, kannst du schnell reagieren.

 

Gestaltung

Für professionelle und druckfähige Gestaltung nehme ich die Adobe Suite, aber für viele grafische Aufgaben für Social Media und Co. bieten sich leichtgewichtigere Anwendungen an.

Google Foto und die Icloud

Fotos
Fotos

Grundlage für alle diese Anwendungen ist ein vernünftiger Datenaustausch mit Bildern und Grafiken. Google Fotos und Icloudfotos sind meine internen, sich selbst synchronisierenden Quellen um Bilder und Zeichnungen, die ich mache ohne Aufwand auf all meinen Geräten zur Verfügung zu haben. So kann ich sie leicht teilen oder weiterverarbeiten.

Pixlr

Pixlr
Pixlr

Wenn ich schnell ein Bild fürs Web beschneiden, leicht retuschieren oder in der Größe verändern möchte, nehme ich gerne Pixlr. Im Prinzip ist diese browserbasierte Anwendung mit allen wesentlichen Funktionen von älteren Photoshopversionen versehen. Für einfache, schnelle Bildbearbeitung finde ich sie völlig ausreichend. Neben der Desktopversion gibt es auch eine mobile App, mit der du schnell deine Fotos aufhübschen kannst.

Canva

Canva
Canva

Diese Anwendung fehlt in kaum einer Liste für visuelle Apps. Warum? Das ist ganz einfach: Egal ob als Profi oder grafischer Laie ist es dir schnell möglich schöne, bebilderte Posts für Social Media zu erstellen in allen erdenklichen Größen und Formaten.

Jedes Jahr ändern sich bei dem einen oder anderen Netzwerk die Bildgrößen, so dass es kaum möglich ist immer auf dem aktuellen Stand zu sein. Bei Canva brauchst du nur auszuwählen ob du deinen Twitterheader neu erstellen möchtest oder einen Tumblrpost gestaltest. Neben unendlich vielen fertigen Layouts kannst du auch ganz eigene Entwürfe machen, speichern und später als persönliche Vorlage wieder nutzen. In Canva sind unzählige Hintergründe, Icons, Linien, TextLayouts enthalten, viele gibt es kostenlos, manche kosten 1 Dollar. Ich nutze hauptsächlich meine eigenen Fotos und Grafiken und lade sie hoch. Sie bleiben im Uploadbereich, so dass ich sie auch Wochen später wiederfinde.

Für Präsentationen eignet sich Canva übrigens sehr gut, da es mehrseitige Dokumente zulässt, die du auch in komplett eigenen Maßen anlegen kannst. Du siehst, es gibt einige gute Gründe, warum so viele davon schwärmen.

Kooperation

Für Einzelkämpfer wie mich sind Tools, die Kooperationen leichter machen sehr wertvoll, ob als Mitglied eines virtuellen Teams oder um optimal und leicht überregional mit Kunden zusammenzuarbeiten.

Dropbox

IMG_0290Zum Dateiaustausch nutze ich gern die Dropbox, da ich auch weniger technikaffinen Menschen leicht Dateien zukommen lassen kann. Mit einem Klick kann ein Kunde die für ihn freigegebenen Dateien bekommen, indem ich den Link des dafür angelegten Ordner per E-Mail verschicke. Leichter geht es nicht 😉

Asana

IMG_0292
Asana

Umfangreichere Projekte dokumentiere ich in Asana. Das ist ein Dienst mit dem du Tasks erstellen kannst, Dateien austauschen kannst, Kommentare geben kannst. Die Orientierung ist mir recht leicht gefallen. Jeder kann sehen, welche Aufgabe ihm zugeteilt ist und wann sie erledigt sein sollte. Jede Änderung, jeder Kommentar wird dokumentiert, so dass die Projekthistorie leicht nachvollziehbar ist. Ich nutze die E-Mailbenachrichtigungen, die gesendet werden bei Änderungen oder fälligen Aufgaben. Die Kalenderfunktion ist übersichtlich und im Dateibereich finden sich alle hochgeladenen Dateien wie Texte und Bilder. Da du allen Aufgaben auch Schlagworte (Tags) zuordnen kannst, sind auch umfangreiche Aufgaben leicht zu organisieren.

Das waren meine täglich genutzten Basistools, die mir jeden Tag meine Arbeit leichter machen.

Lass mich wissen, welches Werkzeug ich vielleicht vergessen habe, das in deinen Augen zur Online-Tool-Grundausstattung gehört. Ich freue mich auf deinen Kommentar!

One thought on “#Toolparade – meine Grundausstattung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

sechs − 3 =