#Marketingsprech- Was ist ein Styleguide?

#Marketingsprech – Was ist ein Styleguide?

In einem Styleguide definierst du alle Elemente, die dein Erscheinungsbild enthält und beschreibst, wie sie eingesetzt werden. Bei großen Unternehmen ist es üblich einen Styleguide zu erstellen, der manchmal auch Design Manual genannt wird. Der große Nutzen ist, dass du mit diesem Regelwerk sicherstellst, immer (gleichmäßig) gut auszusehen.

Hier habe ich bereits aufgeschrieben, was ein gutes Corporate Design ausmacht und warum du auch mit einem kleinen Unternehmen davon profitierst.

Beim Einsatz von Dienstleistern, die für dich Anzeigen schalten, Flyer entwerfen oder auch Banner bauen, ist der Styleguide dein Design-Grundgesetz. Du gibst es bei der Auftragsvergabe mit und dein Dienstleister hat einen Rahmen, der Klarheit schafft und Zeit spart.

Ein weiterer Vorteil: Du entkommst der eigenen „Betriebsblindheit“, wenn du dein Design formulierst und zusammenträgst. Im Laufe der Zeit schleichen sich ohne so ein Rahmenwerk sehr unterschiedliche „Interpretationen“ eines Erscheinungsbildes ein, vor allem wenn mehrere Personen und Abteilungen mit dem grafischen Material arbeiten. Neue Mitarbeiter kannst du leicht in den Außenauftritt einführen, in dem du ihnen deinen Styleguide gibst.

Das Problem bei einem nicht einheitlichen Design: Entweder dein Unternehmen verliert an Wiedererkennung oder die Betrachter haben das Gefühl, dein Auftritt wirkt unprofessionell. Glaube mir, es ist viel einfacher einen Außenauftritt konsequent und in einem Guss zu zeigen, wenn ein Regelwerk wie der Styleguide existiert.

Elemente eines Styleguide:

  • Schriften
  • Farben für Web und Print
  • Gestaltungselemente wie Bögen, Grafiken, Icons
  • Logo in Farbe und Schwarzweiß, Anwendungsbeispiele
  • Ideal: Gestaltungsbeispiele für typische Medien wie Anzeigen, Anschreiben, Banner, Flyer, Visitenkarten mit Proportionen/Größenangaben  für Logo und Schrift

Ein Beispiel: Salamander

Sicher ist dir schon einmal die Schuhmarke Salamander begegnet, die in ihrem Design-Manual sehr präzise jedes Element farblich und inhaltlich beschrieben hat. Vielleicht inspiriert es dich für einen eigenen Styleguide, auch wenn du sicher weniger Elemente zu beschreiben hast ;-). Schön zu sehen ist bei diesem Beispiel, wie klar auch für einen markenfremden Anwender der Einsatz des Designs ist.

 

PS: Ein Tipp – stehst du gerade am Anfang und lässt dir von einem Designer ein neues Erscheinungsbild erstellen oder ein altes überarbeiten, frag‘ ihn, ob er dir gleich einen Styleguide erstellt. Das erspart dir später Arbeit und stellt sicher, dass du gleich konsequent dein Design einsetzt.

 

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